Exkursion nach Kroatien Teil 1

Die letzten elf Tage habe ich außer Landes im schönen Istrien verbracht. Nicht zu jedermanns Begeisterung war hier, wie damals auch auf Helgoland, eine Art Entdeckungstagebuch zu führen. In Anlehnung auf meine/unsere Aufzeichnungen und Aufnahmen will ich hier also meine Reiseeindrücke mit Euch teilen und hoffe, dass Ihr genauso Spaß daran haben werdet wie ich, Tobi und der Rest ihn hatten 🙂
Tag 0: Die Anreise
Etwa eine Stunde nach der vereinbarten Abreise um 7 Uhr ging es los. Da die Sommerferien ja immernoch anhalten und es zudem noch Samstag war, einem der Hauptanreise- und –abreisetage ging es auf der Autobahn ziemlich rund. Bis wir endlich Deutschland verlassen hatten, besonders um München herum, dauerte es schon ein gutes Weilchen. Ich glaube wir waren erst um Mittag herum auf österreichischem Boden.  Bis zum Tauerntunnel kamen wir dort aber wieder gut vorwärts. Am Tunnel selbst wurde man allerdings aufgrund einer Panne am anderen Ende nur etappenweise abgefertigt, so dass wir eine gute halbe Stunde Zeit hatten, uns die Umgebung genauer anzusehen. Da ich damals, als die große Katastrophe im Tauerntunnel geschah, in dem Superstau davor mit meiner Familie stand, weckte dies wohlige Erinnerungen an den alljährlichen, zu Pfingsten stattfindenden Campingurlaub bis etwa zu meinem 14. Lebensjahr.
Die Pannenmeldung vor dem Tauerntunnel
Danach ging es wieder gut voran, wir verhöhnten geradezu die armen Leute, die auf der Gegenspur noch vor dem Karawankentunnel in einem geschätzte 10km langen Stau standen. Aber das Karma schlug kurz darauf zurück, als wir selbst uns vor der kroatischen Grenzen auch in einem Stau wiederfanden, der uns immerhin eine dreiviertel Stunde nicht mehr vorankommen ließ. Aus irgendeinem Grund erkor uns eine Dame auf der Straße dazu aus, dass wir ihr ein Handy leihen sollten, damit sie bei ihrer Ferienhausverwaltung anrufen könnte. Hilfsbereit lieh einer unserer Gefährten ihr also sein Mobiltelefon. Als Entschädigung bekamen wir einen fast leeren Beutel mit ziemlich ekelhaften Gummigedöns. Wie erst später klar wurde, vertelefonierte die werte Dame in Not von dem deutschen Handy aus Slowenien nach Kroatien ganze 20€ in wenigen Minuten. Ob die seltsamen Gummibärchen denselben Wert hatten, wagt der gesunde Menschenverstand zu bezweifeln, ebenso, ob die gute Frau wirklich kein eigenes Handy hatte oder ob sie sich Geld sparen wollte.
Ausblick von der Brcke vor dem Tauerntunnel
Ohne durch eine Kontrolle zu müssen, was nach Angaben der Kroatien-Veteranen garnicht so üblich ist, kamen wir schließlich über die Grenze und fuhren bald mit der Notreserve weiter bis Bale zu unserem Campingplatz “Colone”. Dort wusste man zuerst einmal nichts von 2 Containern für 11 Personen und ein Zelt. Nach eindringlichen Gesprächen wurde uns aber dann doch noch unsere Plätze zu- und uns mitgeteilt, dass wir zwischendurch einmal umziehen müssten. Endlich passierten wir die Schranken und fanden unser Plätzchen direkt am Toilettenkomplex.
Für Tobi und mich als die einzigen Zeltenden war dies vorteilhaft, schließlich muss man ja auch mal dringend. Außerdem waren die Toiletten und Duschen annehmbar relativ zu dem, was ich schon alles auf oben erwähnten Campingurlauben erlebt hatte – es gab regelmäßig gereinigte Sitzklos und Warmwasserduschen, was vor einigen Jahren noch richtiger Luxus war. Ich erinnere mich da z.B. an ein Toilettenhaus mit 10 Kabinen, von denen aber 8 reine Stehklos waren. Bevor aus diesem Blog ein Toilettenbewertungsblog wird, erwähne ich nurnoch, dass die Nähe zum Klo natürlich auch wieder nachteilig war, da der Wind die dort ansässigen Gerüche öfter zu uns herüberwehte. Teilweise verstärkt wurden diese dann noch durch den Umstand, dass manche Menschen offensichtlich unfähig sind, ihren Müll bereits an ihrem Platz zu entsorgen und dann mangels eines extra-Mülleimers an der Spülstation ihre Speisereste auf “unser Gelände” hinaufwarfen.
Weit genug von dort entfernt schlugen wir unser Zelt auf. Dass das in der Nähe der Container vom Planer des Campingplatzes wirklich nicht vorgesehen war, merkten wir, als wir unsere Clupeidae, zu deutsch “Heringe” in den Boden hämmerten. Die Wohncontainer waren offensichtlich auf massiven Felsschichten befestigt. So bestand die Befestigung hauptsächlich darin, dass wir unsere Schnüre an den Bäumen und Geländern der Umgebung festknoteten und nur wenige Heringe tatsächlich in den Boden schlugen, bevorzugt in die aus Tonerde bestehenden, stufigen Abhänge zwischen den Containern.
Tja, ich wollte den Anreisetag eigentlich kurz halten. Aber allem Anschein nach ist mir doch noch mehr davon im Gedächtnis geblieben. Damit dieser Blogeintrag nun nicht zu Buchlänge ausartet beende ich ihn also hier und hoffe, dass mein geneigter Leser sich auf die Fortsetzung(en) freut, die noch folgen werden. Mit mehr Bildern! Versprochen!
Hier geht es weiter!
Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt Tinschen schreibt 
Christina Staudigl Christina Staudigl Christina Staudigl Christina Staudigl Christina Staudigl Christina Staudigl 

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