Exkursion nach Wilhelmshaven&Helgoland: 4. April

Nordseefische

Am 4. April besuchten wir eines der Schülerlabore des Museums Nationalpark Wattenmeer. Dort konnten wir unsere Fänge vom Vortag noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Das Labor war sehr zweckmäßig eingerichtet und in einzelne Stationen zu verschiedenen Themen eingeteilt. In der Museumsführung zwei Tage zuvor wurde uns bereits erklärt, dass dieses Labor magische Kräfte besitzt: Selbst die lautesten, undiszipliniertesten Schulklassen sollten hier in Ehrfurcht erstarren und sich in Lämmchen verwandeln und andächtig der Wissenschaft frönen.

Unsere glücklicherweise sehr gut zusammengestellte Studententruppe gehörte nun nicht unbedingt in diesen Typus. Aber auch bei uns stellte sich dieser Effekt ein. Allerdings fühlte sich der ein oder andere von den Arbeitsblättern etwas verapfelt, weil diese z.B. mit “Finde den Fehler” auf Anatomiezeichnungen den Zweck der Kinderbildung zu sehr offenbarten. Mich störte das allerdings nicht. Eines dieser Bildchen analysierte ich mit einer Kommilitonin sogar mit größtem Eifer. Den letzten Fehler haben wir leider trotzdem nicht entdeckt Zwinkerndes Smiley.

Leider schaffte keine der Gruppen alle Stationen, es waren einfach zu viele und man wollte sich ja auch ausgiebig damit beschäftigen und nicht nur durchhudeln. So kam es dazu, dass ich am Ende notdürftig alle Infoblätter zusammenfotographierte, um wenigsten später noch ein wenig davon zu haben.

Komische Vögel am Deich

Nachmittags bei Ebbe packte Manfred vier von uns Vogel-interessierten in den Bus und beförderte uns zum Schutzdeich des Südstrands von Wilhelmshaven. Zuvor hatten wir schon eine Einladung in sein Zimmer bekommen, von wo aus wir durch sein Stativ-Fernglas lugen konnten, was da außerhalb der Reichweite unserer Augen auf den Wattflächen los war.

An der Stelle, wo wir auf den Deich kletterten befanden wir uns dann um einiges näher. Tobi vergaß nur wundersamerweise seine Kamera samt Teleobjektiv. So konnte ich nur die Aktion dokumentieren.

Abends packten wir um. Am nächsten Morgen würden wir endlich nach Helgoland aufbrechen. Glücklicherweise brauchten wir nicht alles mitnehmen, unserer Zimmer in Wilhelmshaven würden die nächsten 10 Tage nicht an andere Leute vermietet und so konnten wir alles hier lassen, was wir nicht benötigen würden.

Zum Abendessen war Spaghetti Bolognese, Salat und Gemüse geplant. Gleichzeitig mussten auch die Reste der Vortage vernichtet werden. So wurden aus den restlichen Kartoffeln noch einmal Bratkartoffeln. Ich gehörte dieses Mal nicht zum Küchenteam, stellte mich aber freiwillig zur Verfügung. Irgendwie wurde ich dann zum Bolognese-Koch. Das Ergebnis mundete wohl allen Nicht-Vegetariern. Irgendwie habe ich sie auch total Gesellschaftskonform hinbekommen, 100% so, wie man sich diese Soße vorstellt. Zuhause hätte ich da noch jede Menge Zimt und Chillies hinein gehauen. Aber bei so großen Gruppen und dem Hintergrundgedanken, dass am nächsten Tag so wenig wie möglich weggeschmissen werden muss, unterließ ich dies.

Es ist jetzt der 13. April. Ich sitze auf dem Beifahrersitz neben Tobi auf dem Weg nach Hause, neben uns fliegt die Ausfahrt nach Dortmund und Hannover vorbei. Tobi hat gerade Marsimoto aufgelegt. Internet hab ich jetzt keins. Aber ich speicher mal ab.

Montag wieder Arbeit und ich hab garkeine Seesterne konserviert. Naja. Fänden die Kiddies wohl auch eher ekelig Zwinkerndes Smiley

Euer Tinschen!

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