Tagebuch

Hier schribsel ich jetzt immer so rein, was ich den lieben langen Tag so tu und was ich am nächsten Tag vorhabe. Vielleicht mal mit einem John-Dorian-mäßigen nachdenklichen Teil.

To do Liste: Check:
Büffeln: Ertragsphysiologie 40%
Büffeln: Molekulare Phytopathologie 45%
Büffeln: Selektion in der Pflanzenzüchtung 5%
Büffeln: Nachhaltige Landbewirtschaftung 5%
Schreiben: Molekulare Pflanzenernährung 15%
Spinnen bestimmen 10%
Jeden Tag ein Paper durcharbeiten 100%
Wäsche waschen 0%
Bügeln 100%
Schwimmen gehen 0%
Fleisch loswerden und kein neues mehr kaufen 80%
Krimskrams aus der alten Wohnung aussortieren 0%

Dienstag, 10. Februar 2015

– Frühstück Brötchen halb halb mit Dörraprikosen-Rum-Aufstrich (“Nicht-Süßer-Senf”) und Weiße-Macadamia-Creme, dazu das alltägliche Glas frisch gepresste Orange als Schorle
– Büffelbüffelbüffelgammelbüffel
– Mittag: Rest-Reis von gestern
– Abspülbüffelbüffelbüffel
– Abends schon wieder Wii und schon wieder verbiete ich’s mir.

Montag, 9. Februar 2015

– Frühstück siehe Sonntag
– Büffelbüffelbüffelgammelbüffelbüffel
– Die Wohnung ist zwischendurch gutfrequentiert
– Mampf: Reis mit Karotten-Fenchel-Gemüse und Grünem Curry
– Abends kommt Annika, weil sie in einem ZDF-Krimi als Statist zu sehen ist. Natürlich kommt sie genau dann im Fernsehen, als weder ich noch Axel hinsehen.

Sonntag, 8. Februar 2015

– zum Frühstück gibt es endlich wieder eins meiner Lieblingsbrötchen. Und Avocadobrötchen mit Limburger + die restliche halbe Avocado.
– den restlichen Tag wird gebüffelt. Zwischendurch genehmige ich mir einen Joghurt mit angewärmten Äpfeln und weiße-Schokolade-Raspel
– Abends treffe ich mich mit Beate und Annika zu einem zweiten Mal indisch essen im “House of India” und ich vergesse wieder, darum zu bitten, mein Essen extra scharf zu machen. Hat schon geschmeckt aber war doch wieder eher fad im Vergleich zu dem indischen Essen, was wir immer in Erlangen ohne Extrawünsche im “Bollywood” bekommen.

Samstag, 7. Februar 2015

– morgens erstmal ausgehende Grundnahrungsmittel gekauft. Dann Pfannkuchen gefrühstückt. Restlichen Tag gelernt und Axel zum Thunfischpizza-kaufen geschickt – ich muss meine Heißhungerattacken einmal im Monat in den Griff bekommen!
– abends kommt Besuch und spielt Wii. Ich nehme es als Anlass besonders verbissen zu büffeln (wenn ich unter (eingebildeter) Kontrolle stehe, kann ich das irgendwie besser)

Freitag, 6. Februar 2015

– kann mich nicht mehr erinnern, irgendetwas bestimmtes getan zu haben. Habe wohl mehr oder weniger den ganzen Tag gelernt.
– Abends Heute-Show mit dem fetten “Aus Links mach Rechts”-Patzer geguckt. NeoMagazinRoyal für schlecht befunden

Donnerstag, 5. Februar 2015

– weil ich gestern nichts geschafft hab, hab ich den Wecker auf 6:00 Uhr gestellt. Aufgewacht bin ich davon erst um 6:30 und wie immer mache ich ihn letztendlich doch wieder aus. Wenn ich kein Geld dafür bekomme oder ich mich nicht mit Leuten verabredet habe, dass ich früh wo antanze, klappt’s wohl einfach nicht.
– ich schaffe in ca. 3 Stunden 4 Paper á insgesamt 25 Seiten und fange gerade ein fünftes an, als es zum Schwimmen weitergeht
– irgendwas am Knie klappt komisch und das Schwimmbad ist übelst voll. Ich schaffe 2 oder 3 Bahnen weniger als sonst die letzten Male in derselben Zeit. Im Kinderbecken plärren türkische Jugendliche (natürlich nur Jungs) Allahu Akbar und lassen darauf Arschbomben folgen.
– Nach dem Schwimmen wird eingekauft und zusammen gefuttert (ich: Rest vom winzigen Schnitzel als Geschnetzeltes ala Tina verarbeitet). Da ich vom Schwimmen und schlemmen eh zu müde bin, schaue ich den Film (Gangster Squad) noch mit – mehr schlafend als wach.

Kategorie: Selbstbeweihräucherung – Mein Eigenzitat des Tages:
Das Universum bedrängt mich, mal wieder Momo zu lesen aber ich habe keine Zeit (wie ironisch ist das???)

Mittwoch, 4. Februar 2015

– Nichts ins Tagebuch geschrieben
– Frühstück: den Rest von der gefüllten Paprika
– Weil das mit dem Schnee nicht besser geworden ist, entscheide ich mich dafür mal wieder mit mp3-Player in die Uni zu wandern. Es kommen lauter nostalgische Lieder ohne dass ich sie mir ausgesucht hätte. U.a. das: http://youtu.be/xg9_Lx2AWaE … macht mich sehr traurig als ich an jemand bestimmtes denke.
– Komme zehn Sekunden zu spät zur Vorlesung aber immer noch 5 Sekunden früher als Jens.
– Abends Rückfall in die Fleischeslust (Kreuzweise aber nur einseitig behebbar). Marschiere zur Metzgerei und hole mir ein winzig kleines Schnitzel (Zitat Axel). Zur Neutralisation gibts zur Hälfte des winzig kleinen Schnitzels ein ganzes Pizzaofenblech Gemüse
– Wegen nicht enden wollenden Kopfwehs komme ich wieder nicht weiter mit der Büffelei

Dienstag, 3. Februar 2015

– Nicht ins Tagebuch geschrieben
– Nach einer Woche Zu-hause-eingesperrt-Sein fahre ich wieder mit dem Rad zur Uni. Wie schnell einen Kondition verlassen kann. Bergauf wieder sehr geschnauft. War mir sehr sehr unangenehm. Muss mehr tun, aber hab keine Zeit, muss lernen.
– Auf der Rückfahrt schneit es stark.
– Zu Abend Paprika gefüllt mit Gemüsereis gegessen
– Nachts die Anstalt geguckt und für genial befunden. Außer vielleicht die Aussage von Max Uthoff: “Was ist ein patriotischer Europäer? Ein Autist im Swingerclub” Autist=keine klar von außen erkennbaren sozialen Kontakte?=steht im Swingerclub nur rum? Ich kenn jetzt nur autistische Kinder, weiß der Herr Uthoff besser, was Autisten im Swingerclub so machen? Was will er uns damit sagen?
– Dazwischen: mehr Leere als Lehre

Montag, 2. Februar 2015:

– Gegen halb 8 von Amsi der juvenilen, klopfenden Amsel aufgeweckt worden, wie jeden Tag seit einer Woche an meinem Fenster landet und lautstark den zugegeben knüppelharten Meisenknödel bearbeitet.
– Gegen 9 aufgestanden und Tee angesetzt (2 Beutel Ceylon Assam pro Liter, eine Scheibe Zitrone, 2 EL Zucker, später kommt dann noch der Saft einer halben Zitrone drauf).
– Tagesgewicht: 70,8 yaaay es geht endlich wieder abwärts.
– Frühstück: Eine Scheibe von meinem Fehlkauf-Vollkornbrot mit Limburger und Gorgonzola-Schmelzkäse (halbhalb), dazu ein Zitronenmuffin aus Eigenproduktion, ein Superbowl-Smarties-Keks von Anja und ein köstliches Glas frisch gepressten Blutorangensaftes mit einem Schuss Sprudel und ein halber Liter oben produziertem Eistees (lauwarm). Kann losgehen mit büffeln.
– Musste am Wochenende entdecken, dass mir ein Mitfahrer seinen Kaugummi in die Beifahrertür gepappt hat. Habe dem Verdächtigen eine Nachricht geschickt, dass er das bei zukünftigen Fahrern doch bitte unterlassen soll.
– Noch bevors dunkel wird hab ich vom Schreiben meine ersten Handschmerzen oleole..
– Wenn Kopf zu voll wird Päuschen vor der Glotze bis der Reboot durch ist… dazu eine halbe Packung Käsefondue mit Ciabattabrot.
– Am Ende des Tages etwa als 8 karierte Seiten eng zusammengeschrieben, in lila Tinte.

Kategorie: Meine Lieblingsenglischvokabel (die ich letzte Woche beim Paper lesen gelernt habe):
to jettison – Ballast abwerfen
the jettison – der Seewurf
im Zusammenhang mit einem Gen, das von einem Pilz nicht mehr gebraucht und dann weggeworfen wird.
Englischvokabel des Tages (aus einer englischen Vorlesungsfolie, bei der erst das Wort “radiant flux” auftauchte, was ich mit Strahlungsfluss übersetzt habe):
“radiant beam”  -> Strahlungsstrahl
*thumbs up* ich verstehe durch den Text jetzt viel besser, um was es geht!
Kategorie: Selbstbeweihräucherung – Mein Eigenzitat des Tages:
“Am besten macht sich neben „Das Kapital“ eine Goldfolienausgabe von „Mein Kampf“, dann ist man ideologisch und intellektuell wieder in der Mitte.” – sozusagen die Beschreibung eines Bücherregals eines CSU-Wählers

Meine Lieblingsenglischvokabel des Tages:

Bin zwischenzeitlich nicht dazu gekommen am Tagebuch zu schreiben. Daher eine kurze Zusammenfassung zur To do-Liste oben dazu:

Alte Wohnung in Fürth leer geräumt.
Schreibtischkalender gekauft, bei der Post!
Für 2015 Naturführungen auf BayernTourNatur angeboten.
Effektiv lernen angefangen. Erste Rückstände häufen sich.
1/2 von 1/3 Kästchen Spinnen bestimmt.
Nochmal schwimmen gewesen und 25 Bahnen in 45min geschafft.
Annikas Geburtstag falsch gemerkt. *mich hau*
Wegen einem bekennenden Leser Wiederaufnahme der Tagebuchschreibtätigkeit.

Sonntag, 18. Januar 2015

– Aufgewacht gegen 9:45, Gewicht: 71,0 kg *grml*
–  Frühstück: Joghurt mit Banane, Muddis eingelegte Kirschen, Walnüssen und Haferflocken, dazu Anjas göttlicher Kirsch-Schokokuchen
– Wäsche gewaschen, weitere Wäsche aussortiert, “Schrank” neu eingeräumt, allzu faltiges Zeug gebügelt. Aussortierte Klamotten ins Auto verlagert bis ich den Altkleidercontainer wiederfinde.
– mindestens 1 Möbel aus der alten Wohnung erfolgreich angepriesen
– mal wieder Probleme mit dem alten Internetanbieter
– Abendessen: Borschtsch mit Sahne-Buchweizen und noch ein Stück von Anjas göttlichen Kirsch-Schokokuchen

Samstag, 17. Januar 2015

– Blasenwecker drückt um 9:30 und lässt sich nicht mehr ignorieren
– um nicht gleich wieder ins Bett zu gehen zwinge ich meinen inneren Schweinehund einen Grün-Pfefferminz-Tee und eine Obstsalat fürs Frühstück herzustellen
– Nachtrag im Tagebuch, dass seit der Übersetzung des Papers nicht mehr aktualisiert worden ist
– Essen gegangen mit Katrin, Tom und Axel in Halle im Brauhaus. Ich und Axel hatten “Lammkuchen”, Tom Flammkuchen mit Gorgonzola und Katrin Schnitzel mit Winterstimmung. Danach sind Katrin und Tom weiter gen Heimat gefahren
– Wii-Abend mit Axels Freunden
– Gelungenen Geburtstagsgruß verschickt

Freitag, 16. Januar 2015

– Der Wecker klingelt um 8:00 Uhr. Ich schlafe bis 8:45.
– Zum Frühstück: Pralinencremebrot, Gemüsesaft (dieses Mal wieder mit dem Ingwer drin in Scheibenform) und 1 Liter schwarzer Tee mit etwas Zucker und einer halben Zitrone in Scheiben – legga!
– Mein heutiger Flechtversuch gelingt! Tinschen geht mal wieder mit Frisur aus dem Haus!
– 10:00 Uhr, Labor Forschungspraktikum Pflanzenernährung (Flüssiger Stickstoff, bitch!- DNA-Extraktion aus Arabidopsis thaliana mit abgelaufenem Kit; PCR trotz mit Nanodrop nicht nachweißbarem Ergebnis; Gel gießen)
– 12:30 Uhr nach Zwischenstopp im PC-Pool um letzte Daten fürs Büffeln abzuholen geht es wieder nach hause, auf dem Weg ganz viele Ideen was ich heute noch so tun könnte
– Mittagessen: Andere Hälfte Lammgraupen mit 1 Zwiebel und 1 Brötchen
– Danach: Idle-mode (versuch zu schlafen, sinnlos im Internet surfen, drüber nachdenken was man denn jetzt Sinnvolles anfangen könnte und es nicht tun, z.B. Videos angucken wie Bügeln geht und dann beschließen dass ich da jetzt keinen Bock drauf habe oder sich SMS für Leute ausdenken und dann garnicht erst schreiben…)
– Auf Arte “Maria, ihm schmeckt’s nicht” geguckt, ganz lustig
– Nachtmahl: Nudeln mit Champignons, Zwiebeln, Speck, Pesto und Käse
– Zum Einschlafen wieder “Überleben ums Verrecken” gelesen und gelernt, dass frau immer eine Stecknadel dabei haben sollte

Donnerstag, 15. Januar 2015

– Um 7:00 Uhr auf 8:00 Uhr, um 8:00 Uhr auf 9:00 Uhr gestellt.
– Frühstück: Eine Tasse Gemüsesaft, Ein Nussplibrot am Schreibtisch, ein 1 cm Kantenlänge-Würfel Ingwer (urks! aber es hilft!) Schwanzmeisen frühstücken neben mir am Fensterast (habe ich mit einer Schnur am Mittelbalken befestigt und mit diversen Sorten Vogelfutter ausgestattet)
IMG_0005– Flechtversuch misslingt =>Pferdeschwanz
– um 9:45 Uhr hektisch zur Uni geradelt und dort festgestellt, das Labor erst morgen ist => wieder nach hause geradelt
– Mit Excel eine Notenschnitt-Tabelle angefertigt.
– 10:30 Uhr: nicht mit Axel und Mörten zum Schwimmen gefahren wegen Vorlesung
– stattdessen: Heft für die Spinnenbestimmung angefangen mit Familienmerkmal-Tafeln (fertig: Linyphiidae (Erigone atra, Oedothorax apicatus), Araneidae, Tetragnathidae, Theridiidae)
– 12:00 Uhr: bemerkt, dass ich vergessen habe, dass jetzt Vorlesung wäre
=> bleibe zuhause und arbeite weiter am Spinnenheft
– Middach: Brot mit Butter und Geräuchertes
– Abends: Halbe Dose Lammgraupen mit 1 Zwiebel und zwei Brötchen
– Übersetze ein Paper in der Blogsoftware. Als ich die erste Seite fertig hab, hör ich auf.

Mittwoch, 14. Januar 2015

– Aufgestanden gegen 9:45 Uhr.
– Gewicht: 70,9 kg
– Frühstück: Brotscheibe mit Butter, Eiersalat und Raclette-Käse
– Anruf bei Nordsaat für Praktikum: Praktikum in der Tasche yay!
– Anruf für Exkursion nach Helgoland: Geduld, Geduld
– Aufgeräumt, Staub gesaugt
– 15 min Workout, Duschen
– Mp3-Player bereichert
– Vorlesung von 14:45 – 18:15 besucht
– Steckregal-Paket ist angekommen, direkt aufgebaut und eingeräumt
– Abendessen: Schüssel Nudeln mit Schmand, Zwiebeln, Champignons, Geräuchertes und Raclettekäse
– ”Wir lassen sie verhungern – Jean Ziegler” und “Überleben ums Verrecken – Rüdiger Nehberg” gelesen.
– Wecker gestellt auf 7:00 Uhr

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