Traum #60

Ein Traum zuhause. Papa regt sich auf, dass ich oben auf einem flachen Regal abräumen soll. Dieses Regal ist ein weißes Kasten-Ikearegal und darauf steht mein Dekoaquarium. Um es herum liegen einzelne kleine Muscheln und Schneckenhäuser. Im Aquarium selbst sind meine Korallen und Riesenschneckenhäuser. Ich empfinde das als Dekoration und sehe nicht ein, warum ich das wegräumen soll. Daraufhin rastet er aus und räumt alle Muscheln zusammen und schmeißt sie in einem hässlichen Haufen ins Aquarium. Ich sage „also ‚aufgeräumt‘ sieht das viel schlimmer aus“.  Die zerbrechliche Koralle und die Riesenschneckenhäuser widerum will er auf eine sehr schmale Türkante stellen. Ich glaube es hakt, so gehen die doch kaputt. Ich versuche zu schreien, aber es kommt nur ein heißeres Fiepen aus meinem Mund. Irgendwann hat er sich ausgesponnen und wir kommen überein, dass ich, da ich nicht aufräumen wollte, eben Holz holen soll. Bis dahin bin ich aber erst einmal im Wohnzimmer und gucke aus dem Fenster. Idefix ist ausgebrochen und rennt draußen auf dem Feld herum. Dort wächst gerade mittelalter Weizen. Idefix rennt das halbe Feld nieder und ich mache Mama darauf aufmerksam, dass er da gerade Getreide im Wert von bestimmt 1000€ niedermacht. Mama stellt erschreckt fest: „Das ist ja fast schon ein Hektar! Du kennst Dich ja aus, wird schon stimmen“ und ich meine, „Fangt ihn lieber wieder ein und macht das Loch zu, sonst schickt der Bauer irgendwann noch eine Rechnung“. Dann führt mich Papa zu der Stelle wo ich Holz holen kann. Er hat wohl die Erlaubnis bekommen, ein Holzlager von einem (anderen) Bauern aufzulösen. Eines der Holzlagerstetten ist wunderschön symmetrisch aufgeschichtet. Ich empfinde es als Kunstwerk und beharre darauf, dass hässlicher aufgeschichtete daneben zu nehmen. Irgendwann sind wir fertig mit abladen und ich glaube Katrin und Karina kommen ums Eck und wir gehen spazieren. Wir sehen plötzlich von weitem einen Weiher, um den Vögel herumschwirren und um den herum Rehe laufen. Wir kommen näher. Die Tiere sind relativ zutraulich und rennen nicht weg. Da fliegen Vögel herum, die ich im Traum als Ortolane identifiziere. Die einen sind grasgrün mit weißem Kopf und die anderen sind mattrot. Außerdem schreiten durch den Weiher hindurch große Schreitvögel mit rotem Gefieder und einem relativ breitem Schnabel. Ich nenne sie Kraniche, sie sehen aber eher wie Schuhschnäbel aus. Um weiterzugehen, müssen wir über den Mönch, der mit wackeligen Holzbrettern überdeckt ist, so dass man Angst hat, man könne hineinfallen. Unter den Holzbrettern hindurch schlüpfen Rehe oder Gazellen, so dass man denkt, gleich steckt eines fest. Die Tiere sind noch eine Weile um uns herum, bis wir aus der Ferne ein kleines Dorf sehen. Es stinkt seltsam. Karina entdeckt schockiert, dass am Kirchturm ein Erhängter hängt und Katrin und Karina kehren um. Ich sehe mir alles noch ein wenig genauer an. Der Erhängte sieht schon recht vertrocknet aus.

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